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Finger weg vom Facebook “Post bewerben” Button

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Hast Du eine Facebook Seite?

Hast Du jemals auf den Facebook Post bewerben Button geklickt um einen Post zu pushen?

Ja? Dann habe ich ein paar schlechte Nachrichten für Dich.

“Post bewerben” ist eine reine Geldverschwendung. Wenn Du ihn oft verwendest, wirfst Du möglicherweise Hunderte oder sogar Tausende von Euros weg. Warum? In diesem Artikel zeige ich Dir genau, was “Post bewerben” ist und warum Du es nie verwenden solltest, um Deine Inhalte auf Facebook zu bewerben.

Was ist so ein beworbener Post?

Vor fünf Jahren war Facebooks Werbeplattform noch in den Kinderschuhen und sah für viele Geschäftsinhaber kompliziert aus. Deshalb hat Facebook 2012 eine ganz einfache Möglichkeit eingeführt, Deine Inhalte zu sponsern – “Post bewerben”. Damit könntest Du jetzt eine Kampagne erstellen, ohne Deine Facebook-Seite zu verlassen:

 

 

Da die organische Reichweite in den letzten Jahren zusammengebrochen ist, wenden sich viele Seitenbesitzer an “Post bewerben”, um  deren Botschaften vor deren Publikum zu bringen.

Aber ist das eine gute Idee?

Was passiert, wenn man einen Post “bewirbt”?

Du gehst auf Deine Facebook-Seite, suchst Dir einen Beitrag, den Du bewerben möchtest, und klickst auf “Post bewerben“.

Du wählst dann Deine Zielgruppe, das Budget und die Dauer der Kampagne aus und klicken auf “Bewerben”.

Was Du vielleicht nicht weißt: Facebook hat gerade eine neue Werbekampagne in Deinem Werbekonto mit dem Ziel “Beitragsinteraktionen” erstellt. Und das ist wo die Dinge beginnen falsch zu laufen.

Warum solltest Du Deine Beiträge nicht “boosten”?

Facebook optimiert Deine Kampagnen abhängig davon, welches Ziel Du wählst. 

Wenn Du mit dem Ziel “Website-Klicks” startest, optimiert Facebook für Klicks auf Deine Website. Wenn es “Website-Conversions” ist –  Analysiert Facebook jeden, der bereits konvertiert ist und wird versuchen, ähnliche Leute zuerst zu erreichen.

Aber wenn Du einen Beitrag “bewirbst”, wird Facebook  immer nur für mehr Post-Engagement optimieren – mehr Gefält-mir Angaben, Shares, Kommentare und so weiter.

Auch wenn Du Dich entscheidest einen Link-Beitrag (wo man natürlich Klicks haben will) zu bewerben, wird Facebook trotzdem für Interaktionen wie Gefällt-mir Angaben, Shares usw. optimieren und nicht für Klicks.

Sehr oft sieht man Anzeigen, die eine Menge Post-Likes erhalten (insbesondere mit “broad” Targeting), aber nur ein Bruchteil dieser Personen klickt durchh um auf Deine Website zu kommen:

Hinweis: Dies war ein mit “Boost Post” beworbener Link-Post. Du kannst sehen, dass er 2791 Post-Engagements (hauptsächlich Post-Likes) erhalten hat, aber nur 141 Link-Klicks.

Begränzte Targeting Optionen

Wenn Du Dir das Facebook-Boost-Post-Targeting ansiehst, hast Du drei Möglichkeiten:

  1. Leute, die Ihre Seite mit Gefällt mir markiert haben – Werbung für all deine Fans,
  2. Leute, denen Ihre Seite gefällt und deren Freunde – Werbung für all Ihre Fans und deren Freunde,
  3. Personen, die Sie durch Targeting auswählen – Werbung für eine bestimmte Zielgruppe, die Sie auswählen

Sehen wir uns die einzelnen Optionen mal im Detail an.

Leute, die Ihre Seite mit Gefällt mir markiert haben
Wenn Du keine gute Arbeit geleistet hast, um qualitativ hochwertige Seitenlikes anzuziehen (das schaffen nur die wenigsten Unternehmen), verschwendest Du hier schon einen Teil Deines Geldes.

Leute, denen Ihre Seite gefällt und deren Freunde
Egal ob du super relevante Fans hast oder nicht, du verschwendest immer noch Dein Geld – Die Zielgruppe Freunde der Fans kann bis zu eine Million oder sogar mehr Leute groß sein. Ist das für ein lokales Unternehmen sonderlich von Vorteil?

Personen, die Sie über das Targeting auswählen
Obwohl Du bestimmte Interessen auswählen kannst, sind die Ausrichtungsoptionen immer noch sehr begrenzt.

Zum Beispiel kannst Du keine Verhaltensweisen wählen. Du kannst das detaillierte Targeting nicht verwenden, um Personen anzusprechen, die an Interesse A UND Interesse B interessiert sind. Darüber hinaus kannst Du Deine Seitenfans oder benutzerdefinierten Zielgruppen nicht in Deine Targeting-Ausrichtung aufnehmen oder ausschließen.

Siehst Du nun wovon ich rede?

Ganz gleich, für welche Targeting-Option Du Dich entscheidest, Du verschwendest Dein Geld. Ob es 10% oder 30% Deines Budgets sind, das kann bis in die Tausende von Euros gehen.

Und zu guter Letzt – Du kannst die Platzierung Deiner Werbeanzeigen, für die Du bezahlst, nicht steuern.

Keine Kontrolle über Anzeigenplatzierungen

Wenn Du Posts bewirbst, kannst Du nicht auswählen, wo Du Deine Anzeigen schalten möchtest – die Standardoption ist immer Desktop News Feed und Mobile News Feed.

Du musst wissen, dass Facebook automatisch eine Menge Optimierung für Dich erledigt. Die meiste Zeit werden Facebooks Algorithmen versuchen, den billigsten Weg zu finden, um ein Ziel zu erreichen, selbst wenn es Deine gesamten Kampagnenergebnisse zerstören könnte.

Wenn Du beispielsweise mehrere Länder für Deine Zielgruppe ausgewählt hast, könnte Facebook den größten Teil des Budgets in die günstigsten Länder verlagern, die die günstigsten Klicks erhalten. Gleiches passiert mit Geschlecht, Alter und, ja, auch Platzierung.

Wenn Du also sowohl für den Mobile News Feed als auch für den Desktop News Feed Werbung schaltest, kann Facebook bis zu 99% Deines Werbebudgets auf Mobilgeräte umlegen (da es weit weniger kostenintensiv ist als Desktop News Feed), unabhängig davon, ob Du Leads oder Umsatz generierst:

Was kann ich dagegen unternehmen?

Nun, hör auf den “Beitrag bewerben” Button zu benutzen! Das ist schon ein guter Anfang.

Egal, welche Zielgruppe Du erreichen möchtest – Seitenfans, Freunde von Fans oder Personen nach Interessen – Du könntest das viel effektiver tun, indem Du Anzeigen im Ads-Manager oder im Power-Editor erstellst.

Selbst wenn Du 10 Minuten länger brauchst, kannst Du das am besten geeignete Kampagnenziel auswählen, viel relevantere Zielgruppen auswählen und die vollständige Kontrolle darüber haben, wo Deine Anzeigen geschaltet werden.

Zusammen, werden diese Dinge zu riesen Ersparnissen von Werbebudgets und einem erheblich besseren ROI (Return On Investment) führen.

Am Ende sollte Dein Ziel nicht nur darin bestehen, mehr Engagement zu erreichen, sondern Menschen dazu zu bringen, Maßnahmen zu ergreifen – Deine Website besuchen, sich registrieren oder ein Produkt kaufen – und Du solltest alles tun, um diese Ergebnisse am besten und effektivsten Weg zu erreichen.

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Wenn Du Fragen zum Thema Facebook Marketing hast, kontaktiere uns indem Du auf den unteren Button klickst und erfahre ob Du für eine 45 Minuten Marketing-Strategie-Session qualifiziert bist.

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